Sagst Du deinem Kind oder deinem Partner wie lieb Du Ihn bzw. es hastDrückst Du dein Kind dabei inniglich und schaust ihm liebevoll in die Augen?

Ich empfinde das, als etwas sehr wichtiges! Es nicht nur seinem Ehemann / seiner Ehefrau bzw. Partner zu sagen, sondern genauso auch dem Kind.

Der liebevolle Körperkontakt ist für ein Kind bedeutsam. Ein Baby, das man als Mama stillt, hält man viele Male am Tag eng an seine Brust gedrückt im Arm und schaut es in der Regel dabei liebevoll an.

Sobald es abgestillt ist, verschwindet bei vielen Eltern auch der engere Körperkontakt und Augenkontakt mit dem Kind. Dieser schenkt dem Kind Sicherheit, Geborgenheit und das Gefühl geliebt zu sein.

Wie oft umarmst Du bzw. kuschelst Du noch mit deinem Kind zwischen 1- 3 Jahren, 4 – 6,  7- 9,  10 – 14,  15 – 18 Jahren bzw. mit deinem Partner oder deinem Erwachsenen Kind? Auch das kann vielleicht mal einen „liebevollen Drücker“ von der Mama oder dem Papa gebrauchen.

Hat die Menge des Körperkontaktes auch bei Dir, wie bei den meisten Menschen deutlich abgenommen? Warum nur? Sind es die vielen Aktivitäten, der eigene Job oder denkst Du, das gehört sich nun nicht mehr?

Ich versuche immer wieder im Laufe des Tages Möglichkeiten zu schaffen, einmal innezuhalten um, wenn gewünscht Nähe zu holen und damit wieder „aufzutanken“. Zudem haben wir ein abendliches Gute-Nacht-Ritual, bei dem wir uns eng zusammen kuscheln und aus Büchern vorlesen. Danach lade ich den Engel des guten Schlafens ein und ich zähle ihnen die wichtigsten, uns nahe stehenden Personen (z.B. Papa, Mama, Bruder bzw. Schwester, Verwandte, Freunde, …) auf, die sie sehr lieb haben. Wichtig dabei ist es natürlich nicht nur die Worte auszusprechen, sondern es auch zu spüren!

Um das kreative Element mehr in den Alltag einzubauen, hier noch eine ganz andere Art sich das liebevolle VerbundenSEIN zu zeigen.

Hast Du es auch schon mal mit Singen probiert? Ich meine, deine Liebesbotschaft an deine Kinder bzw. Partner zu tönen? Das kommt bestimmt auch gut.  Auf jeden Fall wird das Gegenüber lächeln, grinsen, vielleicht auch tief berührt sein. Vielleicht muss der Besungene auch aus vollem Herzen lachen, wenn die Töne gar zu doll rauf und runter gehen und die Stimme nicht so perfekt mitspielt, wie man es vielleicht möchte. Aber, was macht das schon? Das was dahinter steht zählt doch!

Das man so etwas überhaupt tut und nicht einfach still für sich behält, ist entscheidend.

Übrigens kann man übers Singen besonders gut Gefühle rüberbringen und dazu muss es keine perfekt komponierte Opern-Arie sein oder gar ein rockiger Lovesong! Das was zählt ist das Gefühl, das Du in deine Stimme legst, genauso gilt das auch fürs Sprechen.

Sprechen wir als Eltern mit unseren Kindern über Gefühle?
Ich achte sehr darauf auch „gefühlsmäßig“ ehrlich mit meinen Kindern und Partner zu sein. Deshalb „beleuchte“ ich mich selbst immer wieder im Alltag und schaue in mich hinein, was bestimmte Dinge im Außen mit mir gefühlsmäßig machen und spreche mein Gefühl offen aus.

Wenn ich merke, dass ich gegenüber meinem Kind langsam ungeduldig und ärgerlich werde, dann sage ich z.B.: „Du, das ärgert mich gerade und dein Verhalten macht mich wütend, dass Du jetzt nicht mithilfst aufzuräumen, obwohl wir das gerade vorher miteinander vereinbart hatten.“
Dabei liegt das Kind aufs Sofa gefletzt da und schaut zu, wie ich allein die 400 Bauklötze einräume. Hinzu kommt, dass ich schon die dritte Aufforderung ausgesprochen hatte und es keinerlei Antwort kam, außer ein absolut uninteressierter Gesichtsausdruck.

Schreib mir doch, wie es Dir im Alltag mit dem liebevollen Körperkontakt und dem Ansprechen deiner Gefühle bezüglich deiner Kinder geht. Hat sich über die Jahre auch bei Dir die körperliche Nähe zueinander vermindert? Sprichst Du über deine Gefühle gegenüber deinen Kindern oder behältst Du sie für Dich?

Abschließend noch etwas fürs Herz, das zu diesem Thema passt. Du kannst Dir ja dieses Video anschauen und z.B. aus vollem Herzen nachsingen: „I will always loving you!“ – „Ich werde Dich immer lieben!“

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